22.06.2026 | Falken
Falken-Schiedsrichter bei den Special Olympics im Saarland im Einsatz
Ein ganz besonderes sportliches Ereignis erlebten die beiden Falken-Schiedsrichter Stefan Hawner und Markus Clemens bei den Nationalen Spielen der Special Olympics, die vom 15. bis 20. Juni 2026 im Saarland stattfanden. Als Vertreter der HSG Fraulautern-Überherrn waren sie Teil einer Veranstaltung, die weit über den sportlichen Wettbewerb hinausging und bei allen Beteiligten bleibende Eindrücke hinterließ.
Die Handballwettbewerbe wurden in den Saarlouiser Sporthallen Stadtgarten sowie „In den Fliesen“ ausgetragen. Dort trafen Sportlerinnen und Sportler mit geistiger und mehrfacher Behinderung aus ganz Deutschland aufeinander, um sich in fairen und spannenden Begegnungen zu messen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Tore und Siege, sondern vor allem Gemeinschaft, Respekt und die Freude am Sport.
Stefan Hawner war gemeinsam mit seinem langjährigen Gespannpartner Thomas Kreuser von der HG Saarlouis/DJK Roden im Einsatz. Markus Clemens bildete zusammen mit Thorsten Tesarsch von den Saarbrücker Löwen/TV Altenkessel ein Schiedsrichterteam. Über die gesamte Turnierwoche hinweg leiteten die beiden Gespanne zahlreiche Begegnungen und sorgten mit viel Fingerspitzengefühl, Fairness und Souveränität für einen reibungslosen Ablauf der Spiele.
Mit Sebastian Müller war zudem ein weiteres Vereinsmitglied der Falken bei den Nationalen Spielen vertreten. Müller, der für seinen Heimatverein TuS Elm-Sprengen als Schiedsrichter aktiv ist, gehörte ebenfalls zum Aufgebot der Unparteiischen und trug dazu bei, dass die zahlreichen Begegnungen während der Turnierwoche erfolgreich durchgeführt werden konnten. Die Präsenz von gleich drei Vereinsmitgliedern bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung unterstreicht einmal mehr die starke Stellung der Falken im saarländischen Schiedsrichterwesen.
Ein besonderer Höhepunkt wartete auf Stefan Hawner und Thomas Kreuser am letzten Turniertag. Sie erhielten die Ehre, das Finale der Traditional Gruppe 1 zu leiten. In einem hochklassigen und zugleich emotionalen Endspiel zeigten die Athletinnen und Athleten eindrucksvoll, mit welcher Leidenschaft und Begeisterung sie ihren Sport ausüben. Für die beiden Unparteiischen war die Leitung dieses Finales eine besondere Auszeichnung und ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Woche.
Doch nicht nur die sportlichen Leistungen bleiben in Erinnerung. Die Nationalen Spiele der Special Olympics standen vor allem für gelebte Inklusion, Fairness und ein starkes Miteinander. Überall war die Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spürbar. Jubelnde Mannschaften, faire Gesten auf und neben dem Spielfeld sowie die große Freude über jedes gelungene Tor machten die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis.
Auch Stefan Hawner, Markus Clemens und Sebastian Müller zeigten sich beeindruckt von der besonderen Atmosphäre. Die Begegnungen mit den Athletinnen und Athleten sowie die vielen emotionalen Momente verdeutlichten einmal mehr, welche verbindende Kraft der Sport besitzt. Die Freude und Dankbarkeit der Sportlerinnen und Sportler waren während der gesamten Veranstaltung allgegenwärtig und sorgten für zahlreiche Gänsehautmomente.
Für die HSG Fraulautern-Überherrn ist der Einsatz ihrer Schiedsrichter bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung zugleich eine schöne Anerkennung ihrer Arbeit. Dass mit Stefan Hawner, Markus Clemens und Sebastian Müller gleich drei Vereinsmitglieder bei den Nationalen Spielen der Special Olympics vertreten waren, spricht für die hohe Wertschätzung, die sie sich durch ihr Engagement und ihre Leistungen im Schiedsrichterwesen erarbeitet haben.
Am Ende bleiben viele schöne Erinnerungen an eine hervorragend organisierte Veranstaltung, spannende Handballspiele und vor allem an viele glückliche Menschen, die gezeigt haben, worum es im Sport letztlich geht: Gemeinschaft, Fairness und die Freude am gemeinsamen Erleben. Für die drei Schiedsrichter war die Teilnahme an den Special Olympics daher weit mehr als ein gewöhnlicher Einsatz – sie war eine besondere Erfahrung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.