23.06.2026 | Falken
Die Falken trauern um Achim Jung
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom plötzlichen und völlig unerwarteten Tod von Achim Jung erfahren. Achim verstarb am 23. Juni 2026. Mit ihm verliert die Handballfamilie einen außergewöhnlichen Sportler, engagierten Trainer und vor allem einen Menschen, der den Handballsport über Jahrzehnte geprägt hat.
Achims Handballweg begann bereits als Kind beim SV Fraulautern. Der Handball war in der Familie Jung fest verwurzelt. Gemeinsam mit seinem Vater Werner sowie seinen Brüdern Udo und Jörg lebte er die Leidenschaft für den Handballsport von klein auf.
Nach seiner Jugendzeit entwickelte sich Achim als Torhüter zu einer der prägenden Figuren der 1. Männermannschaft des SV Fraulautern. Er war Teil der erfolgreichen Mannschaft der 1990er Jahre, die mit zwei Saarlandpokalsiegen und dem Aufstieg in die Oberliga Vereinsgeschichte schrieb. Mit seinen starken Paraden, seiner Ruhe und seinem unermüdlichen Einsatz war er über viele Jahre der sichere Rückhalt seines Teams.
Zum Ende seiner aktiven Laufbahn spielte Achim auch noch bei weiteren Vereinen in der Oberliga Saar und blieb dem leistungsorientierten Handball stets eng verbunden.
Nach seiner Zeit als Spieler wechselte er auf die Trainerbank. Sein großes Fachwissen und seine Leidenschaft für die Ausbildung junger Talente brachten ihn unter anderem zur A-Jugend der HG Saarlouis. Später war er als Torwarttrainer der Trierer Miezen in der 2. Bundesliga tätig, stieg mit der Mannschaft in die Bundesliga auf und stellte dort eindrucksvoll seine Kompetenz unter Beweis.
Auch der HC Überherrn profitierte von seinem Engagement, bevor Achim schließlich für eine Saison die 1. Mannschaft der HSG Fraulautern-Überherrn, unserer Falken, trainierte. Eine schwere Herzerkrankung zwang ihn im Jahr 2013, seine Trainerlaufbahn zu beenden. Dem Handball blieb er dennoch immer verbunden. Bis zuletzt war Achim ein geschätzter Gesprächspartner, dessen Rat und fachkundige Einschätzungen von vielen Trainerinnen, Trainern und Spielern gesucht und geschätzt wurden.
Mit Achim verlieren wir nicht nur einen ehemaligen Spieler und Trainer, sondern einen echten Handballer durch und durch. Seine Leidenschaft, seine Erfahrung und seine Hilfsbereitschaft werden unvergessen bleiben.
Unsere Gedanken sind in diesen schweren Tagen bei seiner Familie, insbesondere bei seinen Angehörigen und allen Freunden, die ihm nahestanden.
Wir werden Achim stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findet am Montag, 20. Juli 2026, um 14:00 Uhr an der Einsegnungshalle auf dem Friedhof Neue Welt in Saarlouis statt.
Achims ausdrücklicher Wunsch war es, auf die übliche schwarze Trauerkleidung zu verzichten. Wer von ihm Abschied nimmt, ist eingeladen, in freundlicher oder farbiger Kleidung zu kommen – ganz so, wie Achim als Mensch in Erinnerung bleiben möchte.
Mach's gut, Achim. Danke für alles. Du wirst den Falken und der gesamten Handballfamilie fehlen.